Wenn man sich überreden lässt Teil 2

Ja, ja, ja…..fast drei (3) Jahre kaum gelaufen. Erst die „Umstrukturierung“, dann das Knie hin, dann Zuviel anderes um die Ohren, was wichtiger erscheint und und und und. Die einzige Konstante im sportlichen Sinn gesehen ist die Mittwochskrabbelgruppe. Ansonsten nix. Die Waage ist das einzige was messbar für Bewegung sorgt….über 80 Kilo. Das ist deutlich mehr als mein Wohlfühlgewicht.

Aber „Stop“ warum „Wenn man sich überreden lässt Teil 2“ ? Ganz einfach. Zum Freundetreff kam die Idee mal etwas Sport zu machen „Inliner“ war die Idee. L. sagte „Nö – ich laufe“. Hmmmmm, kann ja nicht so schwer sein. Das Ende vom Lied war ich lief mit. Was ich nicht bitter bereute, da das Tempo ok war, aber halt fürs erstmal zu weit. 9km „aus dem Kalten“ kann man schon mal bereuen. Das schlimmste, dümmste war aber, das ich mich keck zum Halbmarathon in Berlin überreden ließ. Naja „überreden“ ging so.

L: „Ich will laufen, wenn ihr Inliner fahrt.“

Ich: „Ok, mach ich mit“

L: „Nächstes Jahr will ich in Berlin den Halbmarathon laufen“

Ich: „hmmm… Trainierst du schon?

´L.: „Ja, in der Mittagspause 10 km fast jeden Tag“

Ich: „hmmm… OK“

L.: „Machste mit? Die Anmeldung ist nächste Woche.“

Ich: „Hmmm…“

L.: „Bist doch schon gelaufen!“

Ich: „Hmmm..“

Wieder ich: „hmm ….OK – meld mich an“

Ende.

Wieder der Moment wo man normalerweise sagt „EINFACH MAL FRESSE HALTEN!“

Im Sommer nun wieder zur Besinnung gekommen und wenigstens ab und an ein bisschen laufen. Mal 5 km, mal 7 km und dann auch mal 10 km. Der Körper scheint sich etwas zu erinnern das da mal was war 😉

Seit dieser Woche nun wieder regelmäßig laufen und es in den Tagesablauf bringen. 21km sind es diese Woche schon geworden…..leider in Summe. Aber es wird wieder, muss ja.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wenn man sich überreden lässt oder wie ich doch noch zum Marathon in 2014 gekommen bin

Der Plan sah mal vor, dieses Jahr 2 Marathon zu laufen…Soviel zum Plan. Durch familiäre Umstrukturierungsmaßnahmen wurde alles mal eben neu gewürfelt. Einrichten der Wohnung und des neuen Lebens. Neu finden, neu kennen und neu lieben bedeutet auch neu planen. Also ab Juni war klar „das wird eng mit dem 2. Marathon!“. Im August stand es fest. Mit dem Laufpensum bis dahin keine Chance! Also alles auf die Alpenquerung per Rad nächstes Jahr konzentriert.

juli

Juli

august

August

Aber wie heißt es so schön, „das Beste kommt zum Schluss“ und so kommt was kommen muss. Bei einem, nein dem Parkfest von Frankfurt (Oder), der Lenneparknacht Ende August (30.08.2014) eine Menge neuer Leute kennengelernt. Unter anderem auch einige Leute von „Grillen und Chillen“. Klingt ja noch nicht spektakulär, bis sie auf Dresden und den Morgenpostmarathon zu sprechen kamen. Diesen hatten sie sich nämlich ausgeguckt um eine Bierwette einzulösen. Sie wollten ein Team aufstellen und mit diesem ganz chillig in die Teamwertung kommen. Die meisten liefen wenn überhaupt nur vor dem Laufen weg, aber einige liefen schon regelmäßig. Das Problem war, das ihr geplanter Marathonmann verletzt war und sich nur für den Halben (Halbmarathon) fit fühlte. Naja und rede hin rede her, da erzählte ich, das ich auch gelegentlich laufe und Dresden kenne und auch den Marathon schon gelaufen bin ABER dieses Jahr noch nicht ausreichend gelaufen war. Außerdem die Achillessehne hin ist und ich doch Radtraining mache für die Alpen nächstes Jahr und und und. Alles plausible Gründe nun die Klappe zu halten. Aber nee was mach ich, ich sage zu!!! Einfach mal Fresse halten wäre ja auch zu leicht gewesen! Nun habe ich den Salat und einen Termin den 19.10.2014 – Marathon in Dresden die zweite Auflage, na toll! Also was solls eine Woche lamentiert und mich selber bemitleidet und dann eine Plan gefasst und den aufgeschrieben.

Ziel:
Trotz Achillessehnenproblemen einen Marathon in einer halbwegs vernünftigen Zeit stehen. Auf Grund meines Trainingszustands ist alles unter 4:30 h Utopie.

Das war der grobe Plan. Im Detail sieht der Plan nun so aus.

Teil 1

Teil 1

Teil 2

Teil 2

Sprich von Null auf 42 km. Da dabei das Laufen UND das Radfahren nicht zu kurz kommen darf, wird es eine Kombination aus beidem 60 – 80 km pro Woche laufen und 60 bis 90 km Rad fahren… Quasi zum Beine „ausschütteln“…..köstlich. Vor der ersten Woche beschlich mich leichte Panik, da die Achillessehne mir doch Sorgen machte. Nach jeder Bewegung geschwollen und wehtuend. Vorsorglich meine wöchentliche, geliebte und geheiligte Krabbelgruppe (60 Minuten Basketball und 60 Minuten Fußball) abgesagt bis zum Marathon und eingestiegen ins Training. Zyklus viermal laufen 2 – 3 mal Rad fahren und die Woche drauf umgekehrt. Klingt doof, ist doof, aber von nix kommt nix. UND was passiert?? Der erste Lauf unter Schmerzen, aber es ließ sich aushalten. Der zweite Lauf (Mittwoch) mit Max wurde viel kürzer als geplant. Zu stark die Schmerzen und die Einschränkungen. Ich habe mich schon 6 Wochen auf dem Rad auf den Marathon vorbereiten gesehen. Doch da unterwegs, haben wir gleich mal gedehnt wie die Teufel und Gymnastik gemacht. Alles für die Achillessehne. Danach ging dann mal gar nichts mehr. Am Freitag der ersten Wochen stand laufen auf dem Plan. Statt 10 nun die abgekürzten 15 vom Mittwoch. Die Achillessehne war rechtzeitig wach um mich durch permanentes schmerzen daran zu erinnern, das Schonung das A und O ist alles andere macht es schlimmer. Ok dann schlimmer. Ich hatte nun wohl alles zum Thema gelesen, dessen ich habhaft wurde. Da hieß es in der Quintessenz für mich neben viele anderen Behandlungstipps:

– Schuh wechseln bringt es nicht, wenn diese Schuhe sonst nicht für die Schmerzen  verantwortlich waren und
– Ruhe Ruhe Ruhe

Na toll! Also Schuhe an, die nie dafür verantwortlich waren und ruhig los gelaufen. Nachdem sogenannten Anfangsschmerz Zähne zusammen und weiter. Langsam sind die Knochen in Schwung gekommen und die Schmerzen wurden erträglich. Aber nicht mehr. Was tun? Also mal den Laufstil geändert. Locker aus dem Knie schwingen beim Ausholen nach vorn und schön auf das Laufen und NICHT auf die Sehne konzentrieren. Es dauerte ca. 2 km und die Schmerzen waren weg! Nicht mental weg gedacht, sondern weg! Nicht 100 %ig, aber zum locker aushalten. Im Ziel nach 15 Kilometern in knapp 1:30 etwas gedehnt ordentlich gekühlt und sehen was weiter. Im Laufe des Tages tat die Sehne schon noch weh, aber es wurde beständig weniger. Also alles gut? Mal sehen. Am Sonntag dann erstmals wieder weiter als 15 km (knapp 19) und auch hier alles gut, solange ich mich auf das Laufen konzentriere und locker aus dem Knie laufe. Das Dilemma ist, das irgendwann Strecken kommen, da ist wohl nicht mehr so viel mit „locker aus dem Knie laufen“! Na ich bin gespannt. Nach einer Woche mit 55 Lauf Kilometern und 72 Rad – Kilometern sind nun meine Schmerzen weg. Am Dienstag 15km gelaufen Schmerzfrei und auch hinterher ohne Schmerzen. Nun wollen wir mal sehen, wie es weiter geht. Ich bin gespannt.

Königstuhl

Königstuhl

11.07.2014
15:32

Beginn ca. 15.30 Uhr
Hochuferwanderweg von Hagen über
Kollicker Ort zum Königsstuhl. Retoure dieselbe Strecke nur mit dem Abstieg zum Strand.

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Der Weg ist das Ziel, ein schöner Weg.
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Nach 30 oder 40 Minuten Weg, genau weiss ich es nicht, löst sich aus dem Wald die Ostsee.

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Ein Bank gesehen und links liegen gelassen.

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Da geht man und steht dann da und irgendwie ergreift es einen, machen das Gesicht feucht…vor Glück?

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Wild durcheinander ohne Sinn, aber ohne Ordnung? Oder mit dem Sinn die versteckte Ordnung zu sehen?

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Brücke über den kleinen Steinbach. Die Leute gehen vorbei, überholen…na und.

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Und oben immer schön am Zaun lang.

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Da ist es, Teil des Weges, das Ziel.

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Daher gekommen und dahin gegangen.

Und Abwärts

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Und am Rand der stürmenden Ostsee…

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Sinnbilder voller Balance, das war das unerwartete Ziel. Der kurzen Reise/Etappe, des Anfangs, des was auch immer.

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Der Königsstuhl verabschiedet die heutigen Protagonisten.

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Und nun gehts zurück zum Auto.
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Good bye

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Thomas

Fünf – Seen – Lauf im Schwerin

Mach 30 Jahren Anlauf hat es dieses Jahr geklappt. Der Fünf – Seen – Lauf in meiner alten Heimat. Auf Strecken, auf denen ich vor mehr als 30 Jahren das letzte Mal lief. In super Stimmung und sehr tolle Organisation.

Sportart: Laufen
Distanz: 15 km
In 1:16

http://www.runtastic.com/sport-sessions/262857848

Schau auch auf meinem Profil vorbei http://www.runtastic.com/users/6104946.

Scharmützelseelauf 2014

Kurzentschlossen doch noch gelaufen. Trotz Faulheit und Trainingsrückstand habe ich dann doch die 10km in Angriff genommen. Muss ja werden, Schwerin warte nicht. Also um 6 hoch um die kleine Dame auszuführen. Um 7:30Uhr Abfahrt nach Bad Saarow. Bis zum Schluss war ich unschlüssig ob und was ich laufen soll. Das Ergebnis kennt ihr 10km. Nun lief es besser als erwartet und so kam ich nach glatt 48:00 Minuten ins Ziel. Das passt. Es ging mir gut, war recht entspannt und macht Lust auf mehr.