Vivobarefoot – der Anfang Kilometer „0“

Wie schon früher mal geschrieben habe ich mich entschieden etwas für meine Füsse zu tun und im „Selbstversuch“ meinen Knien zu helfen. Das soll mit den oben genannten Schuhen passieren. Kilometer Null ist also heute angebrochen, quasi mit der Lieferung. Einige Unklarheiten bestanden wegen der Größe, da ich beide bestellt hatte die in Frage kommen (42 und 43), stand nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich, nach Beratung für die 42, da die 43 doch zu groß waren und die 42 eigentlich meine „Haus – und Hofgröße“ ist. Leider sind „Echtgrößen“ wohl nicht mehr zeitgemäß (bei Erwachsenen), so das man erstaunt ist , wenn Schuhe tatsächlich so groß sind wie drauf steht.
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Am Fuss sind die Schuhe leicht und angenehm zu tragen. Die ersten Meter werden dann wohl auch im Büro über die Bühne gehen, um mich und meine Füße dran zu gewöhnen. Die Optik ist eher „Understatement“. Einfach schwarz mit nix außer dem Vivo Logo. Ich bin noch nicht sicher, ob es mir gefällt, denke aber, das es kein entscheidendes Merkmal ist. Auf alle Fälle sind mal einige Dinge Fehlanzeige:
1. Sprengung
2. Fußbett
3. Dämpfung

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Wettkampf nach langer, langer Zeit und Entvirutalisierung

Nun war es soweit. Der erste Wettkampf nach 33 Jahren. Das war die letzte Medaille Ak 15 (1981).

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Doch von Anfang an.
Die Woche lief, wie es der Papiercoach Herr Steffny vorschreibt, sehr ruhig ab. Am Anfang der Woche nochmal Tempoläufe (8 mal 400m in 1:30 mit 200m traben). Am Mittwoch Alternativsport, wie jeden Mittwoch und am Donnerstag dann 10 km ganz locker zum „vorschwitzen“. Am Samstag hieß es dann endlich die Startnummern holen. Die ganze Woche war ich aufgeregt wie ein Junger vor dem ersten mal, doch nun – zum abholen der Startnummer wohlgemerkt – war es noch schlimmer. In Spandau angekommen empfing uns die typische Berliner Schnauze, es war so toll. Als Unkundiger ging es ins Rathaus, kurzer unschlüssiger Blick da kam auch schon der Portier aus seinem „Häuschen“ „zweete Etage, is eh nur für solche wie sie offen, jehn se ma innen Spiejelsaal“ …. Okay, ich wollte schon los gehen fragte aber doch, woher er den wisse, wo ich hin will. Kurze Antwort: „Solche wie sie erkenn ick, ick hab dafür eenen Blick. Andere Leute dürfen hier gar nicht rein nur Leute wie sie, und da entwickelt man gewissermaßen ein Blick dafür
und die logische Konsequenz ist das sie dahin wollen“. Alles im feinsten Berlinerisch. das war so original. Kann man als Kompliment sehen, nehm ich mal so 😉
Im Spiegelsaal war alles freundlich und professionell und nach 5 Minuten war alles vorbei und die ganze Aufregung umsonst, keine verschütt gegangene Anmeldung keine falsche Veranstaltung alles in Ordnung. Nach dem Rest des Tages in Berlin Sachen packen und ab ins Bett.
Ab um 6 dann die Angst, oh Gott verpennt, aber nein weiterschlafen und im 10 Minuten – Rhythmus das selbe Spiel, nein Aufgeregt bin ich nicht, nee schon klar.
Mach dem aufstehen ging dann nun alles nach Plan und um 9:30Uhr waren wir in Spandau. Um 10.09Uhr sollte der Zug nach Falkensee fahren. Alles wird gut, nur das es Ar….kalt ist. gefühlt 10 Grad Minus. Nach viel Glück und Küsschen ging es nach Falkensee. Der Tross der Teilnehmer ( anders kann man es nicht nennen) ging von Spandau über den Zug nach Falkensee zur Stadthalle. Hier empfing die Teilnehmer eine Trommelkombo

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Und weitere Menschen. Alle Altersklassen und alle Level. Nun hieß es G+ zu entvirtualisieren und Thomas Müller zu finden. Es waren aber 2 Telefonate und Einlaufen notwendig, um zusammen zu finden. Das war schon cool. So hatten wir kurz Zeit ein wenig zu reden. Es ist schon komisch, wenn man einige Monate über Google schreibt, wieviel man schon voneinander weiß. Es war Klasse. Als Beweis ein Foto.

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Wir verabredeten uns für ein Treffen nach dem Lauf.
Kurz in die endlose Schlange eingereiht und schon ging es los. Keine Zeit mehr, sich aufzuregen. Aber wie, ganz ganz langsam. Das war mir schnell zu bunt und so kämpfte ich mich im Schlängellauf über Stock und Stein durch die Reihen nach vorne, bis ich eine Stelle gefunden hatte, die mir zusagte. Was fehlte waren aber Kilometerinformationen, die hätte ich mir schon gewünscht. Die GPS Uhr hatte ich extra zu Hause gelassen um mich nicht ablenken zu lassen. Nun konnte ich irgendwie nur nach Gefühl und Uhr laufen. Aber das Tempo schien zu stimmen. Das erste Km -Schild war km 4. Die Zeit waren 17:23 Minuten -eigentlich zu langsam. Egal die Zeit ist am Start liegen geblieben und das ist eine kleine Lehre. Hoffentlich ist das Häschenhüpf vom Anfang hintenraus nicht doof. Nach 6 km dann das nächste Km – Schild 27:00 Minuten. Immer noch zu langsam, aber egal das Gefühl ist gut. Nach eine, Schwenk ist der hohe Turm am Rathaus Spandau zu sehen und es geht ein Ruck durch das Feld und ich merkte, das einige Teilnehmer die Strecke kennen und wissen, wann Schluß ist. Ab ins Zentrum und dann aufs Rathaus zu, das Tempo steigt auf den letzten 400 m merklich an und dann ist es vorbei. Das Ziel ist erreicht. Stoppuhr drücken und 44:54 Ziel erreicht, auch wenn es 300 Meter weniger war wegen vereister Stellen am Rathaus. Egal – Zielzeit erreicht. Im Ziel wartete der Schatz, mein Schatz und ein Durchhalteorden – die Teilnehmermedallie.
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Ich war Happy! Nun merkt ich wieder, wie kalt es war und auch mein Schatz war durch gefroren. Aber nun ein Erdinger Radler alkoholfrei und ne Wurst und schauen wo Thomas Müller bleibt. Wir haben uns dann wieder zusammen telefoniert und nochmal einige Worte gewechselt und uns auf den 7.4. vereinbart und sind in Vorfreude darauf auseinander gegangen und es war cool.

Ziel erreicht! Offiziell 44:49 und Platz 63 in der AK 45 und Platz 313 gesamt.

Achso da sich letzte Woche die Diskussion um Ziele dreht und ich beim Lauf über die 10km das Gefühl hatte ewig so weiter hätte laufen können, ist es Zeit für eine Plan. Wäre es möglich, das zweimal Hintereinander zu laufen? In der ungefähr gleichen Zeit? Das hieße dann 1:30h. Oh Gott das klingt ambitioniert. Noch drei Wochen bis dahin. Also nehme ich lieber 1:40 als heimliches Ziel. Im Blog der Public ist, nee ist klar 😉 Na mal sehen.

Vivobarefoot – Barfusslaufen

Nach verschiedenen Berichten übers Barfusslaufen, habe ich mich intensiver mit dem Thema beschäftigt. Das ausschlaggebende Element war, das damit die Stärkung der Muskulatur des Fusses einher geht, das sich die gesamte Anatomie des Körpers positiv verändert. Verändert dahin, das die Muskulatur gestärkt wird, die Aufprallenergie durch den Fuß abgefangen und reduziert wird und schlußendlich 60 – 70% der Probleme des Bewegungsapparat behoben werden können. Das letzte Quäntchen aber waren die Knieprobleme im Medial Meniscus. Diese gehen zwar beim Laufen weg, treten aber immer wieder auf. Nun habe ich mich, nach einigem hin und her, doch für vivobarefoot neo M3 entschieden. Die in der engeren Wahl befindlichen http://www.vibram-fivefingers.de/vibram-fivefingers-bilder/1#75 sind dann doch ausgeschieden. Schlussendlich aufgrund der wohl geringeren Haltbarkeit und der dummen Blicke anderer Leute.
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Rückblick auf die letzte echte Woche

Die letze Woche ist geschafft. Recht wenig im Umfang aber mal getestet, wie schnell es gehen kann. Dazu sollten die 4 mal 1000 m dienen in einer Pace von maximal 4 Minuten. Das Ergebnis wurde erreicht, auch wenn ich davor irgendwie aufgeregt war.

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IV4mal 1000

Die Zahlen zum jetzigen Zeitpunkt sehen ganz in Ordnung aus, wenn ich mir die Entwicklung seit Januar ansehe.
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Nun gilt es diese Woche gut zu überstehen und hoffe, das die Kompensation funktioniert. Die Zielzeit steht noch nicht fest. Mal sehen.

Der Countdown läuft – Rückblick und Ausblick

Ausblick

Diese Woche (KW 10) ist die letzte richtige Trainingswoche vor dem ersten großen Wettkampf. Hier gehts vor allem Dienstag um Tempo, Tempo, Tempo. Geplant sind Intervalle 4 mal 1000 in 4:00 Minuten.

Mal sehen

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Da es so schön war im selben Rhythmus weiter, es sind ja noch 2 Trainingswochen bis zum ersten Wettkampf

Über das Wetter zu hadern bringt ja nichts, also rein in die Klamotten und los.
So wars im Überblick.
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Highlight waren sicher die 4,8 km am Dienstag in 4:18
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und die 25 km Maxen am Ende. Das war schon fast eine FFO – Umrundung.

KW 8

Nach der wirklich sehr ruhigen Woche 4.1 (KW 7) sollte es diese Woche etwas mehr werden. In erster Linie mehr Kilometer und einige Tempodauerläufe, die aber noch Spaß machen sollten. Da es sich so schön anbietet kamen hierfür die Rückwege in Frage. Also morgens lang hin (15km) und abends schnell zurück (5km). In Summe sollte die Woche eine deutliche Steigerung bringen zur vor Woche. Auch der lange Lauf am Sonntag war wieder gesetzt. Und so sah die Woche im Detail aus.

KW8

In Summe 68 km das ist OK.
KW 7
Seit Woche 4.1 ist einige Zeit vergangen und es war gut. Aus der einen Woche 4.1 sind 2 geworden und seit dem letzten Eintrag sind auch 2 Wochen vergangen. Zwei Wochen, die grau und gräulich waren.

Woche 4.1 war wie vorausgesehen ruhig. Einige ruhige Läufe zwischen 10 und 15 km und einmal schnelle 5 in 4:30 ansonsten nur ein wenig Fitness/Fußball und Basketball. Alles stressfrei und aus der Spaß – Ecke getrieben.

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