Rückblick – ein Jahr laufen

Ein Jahr ist vorbei! Nach ewig langer Zeit ohne Laufen ist es nun fast genau ein Jahr her, das ich wieder regelmäßig laufe. Genau seit dem 8.Juni 2012 laufe ich regelmäßig. Aus Bammel davor vielleicht nicht durch zuhalten, habe ich viel gelesen, was ich vorher – bei gescheiterten Versuchen- nicht getan hatte. Die Aufzeichnungen habe ich garnicht gemacht für die ersten Läufe. Meine alten Schuhe rausgeholt und ab geht er. Schön langsam und ruhig an das Laufen ran getastet. Immer mit dem Ehrgeiz konfrontiert „Schneller, Schneller, Schneller“ oder dem Schweinehund „machmal langsam, machmal gar nicht“. Es wurden dann auch nur 1-2 Läufe pro Woche, eher 1 als 2 aber im Mittel 2. Aber regelmäßig, jedenfalls fast.
Die Ausgangspunkte hatte ich ja hier schon beschrieben- zu fett, zu faul und Rad fahren ist auch doof. Eigentlich war ich der Meinung, das wer sich für 6 km aufs Rad setzt, diese auch Laufen könnte. Im Fitnessstudio waren alle nett und freundlich aber es war nicht komplett. Irgend etwas fehlte.
Also angefangen im obigen Rhythmus (unRhythmus). Und des entwickelte sich,wie hier im Blog zu lesen ist. Aus den anfänglichen 6:50 und 3,9 km sind in zwischen einige mehr und schneller geworden. Worauf war ich im letzten Kalenderjahr stolz:
auf die erreichten 600km im Jahr
auf die Anmeldung zum Vattenfalllauf in Berlin (Halbmarathon)
auf 2-3 mal Training am Anfang und 4-5mal Training ab September
auf die ersten 10k unter einer Stunde
auf die ersten durchgelaufenen 25k
auf die erste 4er Zeit über 5k

und das Jahr insgesamt?
Es waren einige Downs drin aber mehr Ups. Der Vattenfalllauf ist geschafft in einer, für mich, tollen Zeit. Spandau (10k) ist gelaufen und ich bin zufrieden den ersten Wettkampf nach 25 Jahren geschafft zu haben. Und was ist das Wichtigste gewesen! Ziele zu setzen und diese auch anzugehen. Gegebenenfalls auch mal korrigieren, aber nie ohne KONKRETES ZIELE!

Und nun Fazit:
Gewicht 72kg
Halbmarathon knapp über 1:42h
10k in 44:00
Regelmäßige und relativ strukturiertes Training und jede Menge neuer Ziele!

Und das in der besten Communitie von Google+
Auf gehts!

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Trinken und Co.

Nachdem ein Webkollege seine neuen Genussstücke vorstellte sprang mich die „Trinkendiskussion“ quasi an. Ab wann nehmt ihr trinken mit? Ist es eine Frage der Strecke, der Intensität, des Wetters oder alles zusammen. Gibt es ein Faktor mit dem man Rechnen kann? Ein Versuch:
ab 2h bei 15 Grad ist angenommen Trinken Pflicht. Das bedeutet Faktor 30 ist der „Must Drink Faktor“
Weiter gesponnen:
25 Grad 1 Stunde gleich 25 also kein trinken
20 Grad 1,5 Stunden laufen 30 also Trinken mitnehmen.

Wenn ich nun noch die Intensität hinzuziehen
sieht es so aus
ab 2h bei 15 Grad und Intensität 1 (DL) ist angenommen Trinken Pflicht. Das bedeutet Faktor 30 ist der Must Drink Faktor
Weiter gesponnen:
25 Grad 1 Stunde Intensität 1 gleich 25 also kein trinken
20 Grad 1 Stunde Intensität 1,5 GA 2 Lauf gleich 30 also trinken
25 Grad 1,5 Stunden Intensität 1 laufen 37,5 also Trinken mitnehmen.
30 Grad
Wenn man seine Individuelle „Must Drink Faktor“ kennt, kann man „errechnen“ wann man Trinken mitnehmen muß.

Beeskower Altstadtlauf

Am 26.05.2013 war es mal wieder soweit. Ein Wettkampf fand statt. War zwar nur eingeschoben, aber nichts desto trotz wollte er gelaufen sein. Also hieß es am Tag vorher bei strömenden Regen los und die Unterlagen im Rathaus abgeholt. Das klappte auch ganz gut. Alle waren freundlich und zuvorkommend – das machte schon Spaß auf mehr. Leider war der Wettkampftag genauso wie der „Abholtag“ Regen, Regen, Regen – aber egal. Ich stand in Begleitung meines Schatzes rechtzeitig nach Aufwärmen und allem was sonst noch so ansteht im Starterblock der Kombination 5km Firmenlauf und 10km Hauptlauf. Da ich in Spandau doof stand (sehr weit hinten) stellte ich mich nun optimistisch in die dritte Startreihe und wartete auf den Start des Beeskower Altstadtlaufes. Pünktlich um 10.30Uhr ging es los. Durch die Teilnehmer des 5km Firmenlauf ging gleich die Post ordentlich ab und das Feld zog sich schon nach der zweiten Kurve ordentlich lang, sodass es an den folgenden engen Stellen nicht zur Drängelei kommen konnte. Die erste halbe Runde (von 4 Runden) war gefühlt zu schnell, also drosselte ich das Tempo und wurde auch prompt von einer flotten 6er Gruppe überholt. Kurze Zeit später kamen dann noch zwei Sportsfreunde und überholten auch noch. Diese waren mein Limit. Die wollte ich nicht mehr aus dem Auge lassen und wenn möglich noch einholen. Sie waren nur ein Müh schneller. Also blieb ich dran und wartete. Nach Runde 2 war das Feld auf einmal deutlich überschaubarer (die 5km Läufer waren weg). Zum Ende Runde drei forcierte ich das Tempo und holte die ersten 4 Kollegen der 6er Gruppe ein, aber nicht die beiden „Spätüberholer“. Erst nach Runde 3 holte ich dann den Ersten der Spätüberholer ein und spürte ihn dann bis zum Ende hinter mir. Mit diesem Tempo ging ich dann die letzte Runde an und brachte das Rennen zu Ende. ZUfrieden und im nachhinein zuwenig kaputt.37F7BA18-3AA5-4E53-A725-EF8E2BA4D755.

Das Ergebnis war für mich in Ordnung, wenn es auch besser sein könnte, wenn ich mich nicht am Anfang zu sehr zurück genommen hätte.
Aber was soll’s AK 45 den 4.Platz und 18 Platz insgesamt. Damit bin ich zufrieden bei 90 beteiligten Läufern.