Der Schweinehund

Der Schweinehund sitzt auf meiner Brust! Ich habe keine Ahnung wie er dahin gekommen ist und das schlimmste ist, ich habe keine Lust ihn fort zu jagen…..Alles ist zuviel. Zuviel sinnlose Beträge auf FB, zu viele Beiträge, wenn auch nicht so Sinnfrei, auf G+. Zu wenig, zu viel, zu was auch immer und KEINE LUST mich zu bewegen. Was tun? Ich muss mich zwingen! Das einzige was geht ist lesen und schreiben. Vielleicht kommt beim Lesen auch die Lust wieder. Die Lust zu laufen zur Bewegung.
Nach dem ich am Samstag Support bei einem Freund machte (DM 50km in Kienbaum) dachte ich „Yes, adieu Schweinehund, rock ’n‘ roll“. Und heute? Sonne lacht 15 Grad und ….ich fahre mit dem Auto. Na Toll.

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Functional Food oder Fressen aus der Apotheke

Da es irgendwie auch zum Sport passt 🙂

Blog around the clock

Das Schweinefleisch enthält extra viel Antibiotika.

Margarine macht das Cholesterin verschwindet.

Gegülltes Gemüse hat zuviel Nitrat.

Heißt das ich muss nun mein Gemüse aus der Eisenwarenhandlung holen?

Gibt es Becel nun auf Rezept mit 5 Euro Zuzahlung beim Doc.

Und was ist mit einer schweren Erkältung? Da wird es einfach. Ich gehe nicht zum Arzt, sondern hole mir einfach einen 500 g Mettigel (http://de.wikipedia.org/wiki/Mettigel) und haue mal ordentlich rein.

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Neue Ziele braucht der Mensch

Nun ist die Ruhe vorbei und es geht wieder los. Eigentlich ist das Jahr wettkampftechnisch schon erledigt, quasi zu Ende bevor es für andere angefangen hat. Also müssen neue Ziele her, um nicht aus dem Rhythmus zu kommen. Kurz überlegt dann geplant. Der „Fünf Seen Lauf“ steht auf dem Zettel als Familienlauf (hier geht es zur offiziellen Seite), doch nun werden Ziele dran geknüppert. Auch das will gut überlegt sein, den davon hängen Training und zu investierende Zeit ab. Früher wollte ich immer unter 75 Minuten laufen auf den geplanten 15 Kilometern. Da das im Training vor einiger Zeit schon gut geklappt hat, gehe ich nun mal konservativ an das nächste Ziel und plane für diesen Lauf 70 Minuten ein. Zwischen durch noch ein Abstecher in die Rauener Berge zum „Fontane Lauf“ auch hier 15 km als Zwischenstopp – quasi.

Danach – oder wie ich meinen ersten richtigen Marathon überstand

Nach meinem ersten Marathon in Dresden, der quasi aus dem „Kalten“ gelaufen war, nun der erste mit Vorbereitung. Ob diese vernünftig war, sei dahin gestellt und wird über das Erreichen des Zieles als richtig oder falsch gekennzeichnet.

Als Strecke wurde der Baff – Naturmarathon in Marienwerder ausgesucht. Die Strecke war dem Coach bekannt und als risikolos eingestuft.

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Das Wetter sollte leider wieder mies werden, vor allem Regen und sehr böiger Wind waren angesagt. Die Strecke, die es galt, 4-mal zu laufen, führte durch den Wald und am Finowkanal vorbei. Die Bodenverhältnisse hatten für alle etwas – überwiegend fester Waldboden aber auch Passagen mit weichem Sand. Letzteres aber nur ca. 1-2 km. Auf der Strecke gab es zwei Verpflegungspunkte, einen nur mit Getränken und einen komplett. Da es sich um keine ultrapopuläre Veranstaltung handelt, fiel das Buffet auch rustikaler aus, keine Gels, Iso – Getränke und Heckmeck – Riegel, dafür Haferschleim, Eistee, Cola, Wasser, dazu Bananen, Schmalzstulle! Nutellabrot und Äpfel. Ab Runde 3 wurde Salz kredenzt. Aber es fehlte an nichts. Der Wind war anfangs heftig, wurde aber dann weniger. Einige Bäume segneten das Zeitliche, aber niemand kam meines Wissens zu schaden. Nur blöd, dass das „bisschen“ Wind wenn, dann von vorne kam.

Der Plan sah vor, in 5:30 anzulaufen und das, solange es geht, durchzulaufen um am Ende mit einer Zeit unter 4 Stunden ins Ziel zu kommen.

Die erste Runde war gut und im Plan, sagt der Coach, der, wohl um mich nicht zu beunruhigen, mir das tatsächliche Tempo verschwieg. Ein Tempo von 5:15 – 5:20 für die ersten 20 Kilometer hätte mich auch beunruhigt. Aber durch das permanente Bequatsche durch meine Laufbegleiter (Andre und Max –meinen Coach) verging die Zeit dann wie im Flug und ich achtete nicht auf die Zeit und lief einfach mit, wie auch der eine oder andere Läufer, der das Unterhaltungsprogramm zwar nicht gebucht hatte, aber gerne mitnahm.. Die zweite Runde war noch deutlich entspannt und auf ging es in die dritte Runde.

Ich hatte natürlich auch „Proviant“ in Form von Gels mit und diese ab Runde 2 immer kurz vor dem ersten Verpflegungspunkt genommen. Das hier, weil die Dinger so süß sind, das ich immer Trinken danach brauche, um den Geschmack los zu werden.

Die dritte Runde war schon etwas weniger entspannt, da hier bei Kilometer 27 das erste Mal Wadenkrämpfe anfingen. Aber dank Magnesiumtabletten von Andre und viel Salz gingen diese auch wieder weg. Die letzte Runde lief noch recht gut — am Anfang. Auf halber Strecke schob ich zusätzlich Gel ein – eher für den Kopf als für den Bauch. Nach der letzten Verpflegungsstelle war es Kampf. Krämpfe in den Waden lauerten latent unter der Oberfläche und rollten – im wahrsten Sinne des Wortes – in kürzeren Abständen an. Ziel war es zu vermeiden, dass sie richtig ins Gebälk krachen und weiter laufen, laufen, laufen. Nun war die Uhr mein bester Antrieb…und mit jedem Schritt wurde die Angst größer, das gesteckte Ziel auf den letzten 3 Kilometern zu verlieren.
Nun machte es sich bemerkbar, dass wir doch schneller angefangen haben als geplant, denn dadurch hatte ich hinten etwas Luft. Uns war von Anfang an klar, dass der Einbruch kommt, EGAL wie zügig ich, im Rahmen meiner Möglichkeiten, anfange. Das der nun recht spät kam, ist „vielleicht“ auf das Training zurückzuführen 😉

Der letzte Kilometer mit dem letzten Anstieg, den es zu erklimmen galt… ich hatte in den ersten Runden gar nicht gemerkt, dass hier ein Berg, wie für Sisyphos gedacht, aufgeschüttet worden war,  und dann noch 500 m und dann……fertig 3:55…..alles andere war egal. Ich bin durchgelaufen, ich bin lächelnd ins Ziel und ich bin unter 4 Stunden gelaufen. Es ging mir viel besser als nach Dresden! Nach viel Trinken und Glückwunsch von Max und Bedanken bei Max, dem ich viel bei der Vorbereitung und beim Lauf zu verdanken habe, ging es ans Bescheid sagen – der Frau, die diesmal leider nicht dabei wahr, aber tatkräftig Daumen drückte, dem Rest der Familie, der FB Gemeinde, die unter den Posts der Trainiererei leiden konnte, Freunden, die es echt interessierte, und der besten Community der Welt.

Danke allen die dabei waren – egal ob reell oder virtuell 

Nach dem Lauf

Schön waren die Rückmeldungen. Man macht es zwar in erster Linie für den Spaß und für sich, aber über irgendwie auch für die Anerkennung. Darüber freut sich dann doch jeder! Ein besonderen Stellenwert hatte eine Szene (ich weiß nicht wieso), die ich erlebte als ich zu Hause ankam und den Rechner aufklappte. Das Erste was ich sah war die Meldung von Google Hangouts Guido schrieb….“Thomas hat’s in 3:55 geschafft!“ Das war Besonders. Und nun fehlt nur noch das offizielle Ergebnis und die Runtastic Auswertung: 65 insgesamt und 28 in der AK 40.

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Der Count – down läuft

So nun nur noch einmal schlafen und es gilt. Der erste Tag der Wahrheit in diesem Jahr und eigentlich der Höhepunkt – der Naturmarathon in Marienwerder.  Nach dem der Marathon in Dresden ja nur eingeschoben war und ohne rechte Vorbereitung „gelaufen“ werden musste, nun der erste mit Vorbereitung. Die war zwar aus bekannten (oder eben auch nicht bekannten) Gründen zwar auch nicht optimal, aber deutlich besser als die letzte Vorbereitung. Das Wichtigste ist wohl, das ich nach Zweifeln vor 3 Wochen im Laufe der letzten Wochen vor dem Wettkampf etwas Optimismus bekommen habe und so wenigsten gut gestimmt den Lauf in Angriff nehmen werde. Wenn alles gut klappt, dann werde ich das Ziel vom Coach schaffen (sub 3:45), wenn es mittelmäßig läuft mein Ziel (sub 4) und wenn es s…… läuft, dann ankommen…… Also Augen zu und durch…..Wie heißt es so schön, lächele du hast dafür bezahlt. In dem Sinne Morgen ab 10 Uhr Daumendrücken.

es geht doch

Gestern nochmal das Armpocket (Link zum Shop) getestet. Es hat mir keine Ruhe gelassen mit dem Empfang und siehe da es funktioniert. Auf dem Rückweg andere Strecke und da passte die Aufzeichnung. Es kann aber auch sein, das die Folie bei aktivem Display, wie es z.B. Runtastic macht durch die Welligkeit versehentlich eine Schaltfläche berührt… Das bleibt zu prüfen.

Der erste Bewegungstest

So heute galt es. Der erste Ausflug mit Fahrrad und Armpocket zur Arbeit. Nur so zum Testen. Und was soll ich sagen? Es hielt bombenfest, was super war im Vergleich mit dem was vorher am Arm baumelte. Die Bedienung durch die Folie war ok, was aber störte waren die Wellen auf der Folie. Was nicht optimal war, waren das Bedienen der Knöpfe an der Telefonseite. Beim Windows Phone, ist die Ein/Austaste genau hinter dem „Kabelhalter“. Das ist fummelig.

Welle

Dadurch war die Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig, aber war wie gesagt noch Ok. Den Anschluss für den Kopfhörer hatte ich fehlinterpretiert. Ich dachte, das ich den Stecker ganz durchstecken muss, das funktioniert aber nicht, jedenfalls nicht mit meiner abgewinkelten Klinke.

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Deshalb war es am Anfang nur Mono, was auf die Ohren kam. Aber dann doch den Stecker tiefer reingedrückt, dann war es Stereo. Das ist sicher dem Schutz vor eindringendem Wasser geschuldet.

Das schönste ist jedoch, das mit dem Armpocket die Strecken nun endlich viel kürzer sind. Nein im Ernst. Die aufgezeichnete Strecke war nicht korrekt. Normalerweise immer gut vermessen und überall GPS ist die Strecke 6,78 km. Heute 2,irgendwas km. Das kann eine Ausrutscher sein, weil mein Windows Phone gesponnen hat, aber seltsam ist es. Ich teste es weiter und gebe meine Erfahrungen weiter.

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Für die ganz Eiligen hier der Link zum Shop