Der Tag danach und ein neuer Anfang

Es ist vorbei. Der erste Community – Lauf ist Geschichte und geschrieben ist genug. Vor allem Peter hat ausführlich und gut geschrieben. Zusätzlich noch ein Zeitungsbericht, was will man mehr. Dem kann und will ich nichts hinzufügen. Doch eins vielleicht -gut wenn virtuell so toll zu reel wird.

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Der Lauf war angenehm und Schmerz frei und nun auf zu neuen Ufern. Die Vorbereitung auf den Marathon am 15.3.2014 startet jetzt. Nur leider spielt das Wetter nicht mit. Eis und Schnee sind nicht für Tempoläufe geeignet. Also erstmal weiter Kilometer sammeln.

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Der erste Lauf nach dem Marathon

10 Kilometer können sich so blöd anfühlen, das man meint, diese Strecke noch nie am Stück gelaufen zu sein. Nicht das die Beine noch schwer sind, nicht das die Luft knapp ist, nein es ist einfach alles blöd. Und das, obwohl es ein langsamer Lauf sein sollte. Ja wie langsam den noch. Am Ende 6:10 /km und kaputt wie nach einem TDL im Renntempo 10km. War die Zeit zu lange, nein. Die Motivation war ja auch nicht da. Aber Greiff sei Dank ist das wohl normal. Nun geht es mit langsamen Schritten in Richtung nächstem Marathon. Dieser soll im März stattfinden und vielleicht, wenn ich gut über den Winter kommen mit einer Zeit geschehen die besser ist als – geschafft! Hier soll es sein.

Walking versus Running

Durch das Lesen einiger G+ Communities musste und wollte ich mich mit der Frage auseinander setzen was „gesünder“ ist oder besser: Was ist besser für Menschen mit höherem Gewicht – Walking oder Running?
Es ist ein wenig ketzerisch und spiegelt nur meine Meinung und Beobachtungen wieder.

Im ersten Moment natürlich Walking. Warum?
– Es folgt dem „Gehmechanismus“ und kommt der normalen Bewegung des Menschen entgegen ist einfach zu erlernen.
– Es ist besser für die Durchblutung, die Beweglichkeit.
– Besser Sauerstoffaufnahme.
– Schont den Rücken und die Knie
Das sagt die Lehrmeinung!
Immer wieder besser, besser, besser. Besser als was?
Besser als nichts tun? Ja
Besser als Running? Tja
Schont den Rücken und die Knie? Aus meiner Wahrnehmung definitiv nein!

Alles was Bewegung ist, ist gut. Somit auch Walking. Aber wenn man sich mal Laufen und Walking ansieht, dann fällt folgendes auf. Beim Walken wird der Fuß weit vor dem Körper aufgesetzt und ist quasi komplett durchgestreckt. Der Fuß befindet sich in der ersten Phase des Schrittes mit dem Boden im Kontakt. Dabei über 50 Prozent der „Bodenkontaktzeit“ vor dem Körper. Vor dem Körper bedeutet bremsend, abfangend, blockierend (siehe auch Minute 7:12!! im Laufvideo) weiter unten.

Und Running/Laufen?
Einfach betrachtet ist Laufen wie schnelleres gehen. Aber das ist falsch. Wenn es so trainiert wird, was leider häufig und gerade am Anfang passiert, ist das alles was negativ beim Walken ist, auch auf Running zu trifft – nur schlimmer!! Deshalb ist es gerade für schwere Läufer oder solche die es werden wollen – Läufer nicht schwerer- wichtig den richtigen Laufstil zu üben. Anatomisch betrachtet gilt es folgendes zu berücksichtigen.
– die Aufprallenergie die abgefangen werden muß, so minimal wie möglich halten
– Aufprallenergie die entsteht möglichst schonende abfangen beziehungsweise umwandeln
– die körpereigenen Schutzsysteme nutzen.

Alles was nachfolgend kommt gibt es vielfach zu lesen und zu sehen bei Dr. Marquardt, Dr. Mark Cucuzzella, Prof. Dr. Strunz aber hier ist das aus meiner Wahrnehmung in diesem Zusammenhang wichtigste aufgeführt.
Das bedeutet aus meiner Sicht natürliches Laufen.
– Kurze Schritte bei denen der Fuss unter dem Körper aufsetzt. Dadurch passierte es automatisch, das der Fuß zuerst auf dem Ballen (Vorderfuß) oder auf dem Mittelfuß aufkommt.
– Leichtes vorbeugen um quasi in den Schritt zu fallen,
– Kurze Verweilzeiten des Fusses auf dem Boden,
– Geschwindigkeit durch Frequenz der Schritte statt durch Schrittweite erhöhen,
– Korrekte Armhaltung, bei der die Pendelfrequenz der Schrittfrequenz entspricht und die Arme in einem Winkel kleiner 90 Grad angewickelt sind (spitz),
– vernünftige Schuhe am besten nach einer Laufanalyse,
– Training der Beinmuskulatur rund um die Füße, Knie und Hüfte.

Was passiert? Der Fuß, der dafür gemacht ist, fängt das Gewicht des Körpers ab, nicht der Haken.
Das ganze Bein das nicht durchgedrückt ist fängt die Aufprallenergie ab und leitet diese gerade nach oben, wo auch die Wirbelsäule die Energie aufnehmen kann und nicht nur das schiefstehende Becken das vom steifen Bein „angegriffen“ wird wie beim normalen Joggen oder Walken. Die Energie die der Schritt in der ersten Phase (dem Aufsetzen) erzeugt, kann mit geringen Umweg nach vorne in Bewegungsrichtung gebracht werden. Kein bremsen!

Keine Angst! Jeder hat irgendwann angefangen! Aber achtet und hört auf euren Körper! Und im Zweifel fragt einen Arzt oder Physiotherapeuten, der selber Sport macht.

Rückblick – ein Jahr laufen

Ein Jahr ist vorbei! Nach ewig langer Zeit ohne Laufen ist es nun fast genau ein Jahr her, das ich wieder regelmäßig laufe. Genau seit dem 8.Juni 2012 laufe ich regelmäßig. Aus Bammel davor vielleicht nicht durch zuhalten, habe ich viel gelesen, was ich vorher – bei gescheiterten Versuchen- nicht getan hatte. Die Aufzeichnungen habe ich garnicht gemacht für die ersten Läufe. Meine alten Schuhe rausgeholt und ab geht er. Schön langsam und ruhig an das Laufen ran getastet. Immer mit dem Ehrgeiz konfrontiert „Schneller, Schneller, Schneller“ oder dem Schweinehund „machmal langsam, machmal gar nicht“. Es wurden dann auch nur 1-2 Läufe pro Woche, eher 1 als 2 aber im Mittel 2. Aber regelmäßig, jedenfalls fast.
Die Ausgangspunkte hatte ich ja hier schon beschrieben- zu fett, zu faul und Rad fahren ist auch doof. Eigentlich war ich der Meinung, das wer sich für 6 km aufs Rad setzt, diese auch Laufen könnte. Im Fitnessstudio waren alle nett und freundlich aber es war nicht komplett. Irgend etwas fehlte.
Also angefangen im obigen Rhythmus (unRhythmus). Und des entwickelte sich,wie hier im Blog zu lesen ist. Aus den anfänglichen 6:50 und 3,9 km sind in zwischen einige mehr und schneller geworden. Worauf war ich im letzten Kalenderjahr stolz:
auf die erreichten 600km im Jahr
auf die Anmeldung zum Vattenfalllauf in Berlin (Halbmarathon)
auf 2-3 mal Training am Anfang und 4-5mal Training ab September
auf die ersten 10k unter einer Stunde
auf die ersten durchgelaufenen 25k
auf die erste 4er Zeit über 5k

und das Jahr insgesamt?
Es waren einige Downs drin aber mehr Ups. Der Vattenfalllauf ist geschafft in einer, für mich, tollen Zeit. Spandau (10k) ist gelaufen und ich bin zufrieden den ersten Wettkampf nach 25 Jahren geschafft zu haben. Und was ist das Wichtigste gewesen! Ziele zu setzen und diese auch anzugehen. Gegebenenfalls auch mal korrigieren, aber nie ohne KONKRETES ZIELE!

Und nun Fazit:
Gewicht 72kg
Halbmarathon knapp über 1:42h
10k in 44:00
Regelmäßige und relativ strukturiertes Training und jede Menge neuer Ziele!

Und das in der besten Communitie von Google+
Auf gehts!

Ein neuer Anfang

Wie das so ist. Manchmal kommt man zu bestimmten Dingen wie die Jungfrau zum Kind. Beim lustigen Chatten über die Verrücktheiten dieser Welt kamen so lustige Ideen wie Brocken Challenge, Harzquerung und Zugspitzlauf. Nach einigem Hin- und Her kam der Transalpinrun. 250 km und in Summe 15000 Höhenmeter. War erstmal eine verrückte Idee, die aber stehen blieb. Nun kamen noch so lustige Läufe wie die 100 Miles in Berlin. Dann war Feierabend. Auf dem Weg nach Hause sprach ich mit meinem Schatz und erzählt von diesen verrückten Ideen. Verrückt, sagte sie aber nicht nächstes Jahr, das ist zu früh und 2014 sind wir in Afrika. 2016 da bist du 50. Nun spinnt sie dachte ich. Erst sagte sie mehr zum Spass „dann machst du halt 8 Tage anders Urlaub als ich, dann geht es schon“ und nun sie „dann bist du 50, das passt doch!“ Na toll. Was nun!
Also mal realistisch gesponnen.
Dieses Jahr den schnellen 10k. Nächstes Jahr Marathon und eventuell 100 km Run and Bike in Neuzelle.. Im Sommer dann noch den einen oder anderen Marathon und eventuell die 100 Miles. Dann geht es ins Gebirge und zum 50. Geburtstag laufe ich den Transalpinrun, unter 2 Bedingungen:

1. ich bin gesund und trainiert
2. ich kann es mir leisten und die Familie steht hinter mir!

Deshalb ein neues Motto 250 zu 50!

Die Woche danach

Vivobarefoot oder die Rache der Barfussschuhe. Die Schmerzen nach den ersten 8km in den Schuhen haben doch tatsächlich bis zum Donnerstag danach angehalten. Es sah so aus, als wollte es nie mehr aufhören. Trotzdem wurden die geplanten Läufe durchgezogen. Am Donnerstag besann ich mich auf einen Tipp. Triggerpoint.net und was ist das Fazit: Es wirkt. Aber es ist Quälerei. Die Punkte müssen gesucht und dann auch ordentlich gepresst und hart massiert werden. Das gute ist, man findet die Punkte, wenn man weiß wo man suchen muß, da diese etwas härter sind und leicht erhaben wirken. Sie sind aber sehr tief im Muskel. Die Schmerzen treiben einem die Tränen in die Augen. Aber am Freitag waren die Schmerzen fast weg. Das linke Bein ist komplett geheilt und das rechte war voll einsatzbereit. Nun konnten die Intervalle kommen.

10 zu 40 – der Anfang

So nun geht es los. Nach dem Lauf ist vor dem Lauf und so ist es an der Zeit, das einmal neu fixierte Ziel in die Tat um zusetzten. Das Ziel ist 10 Kilometer in unter 40 Minuten. Bei einer Split – Zeit beim Halbmarathon von 47:51 ist das ein Plan der es in sich hat. Hierzu habe ich mich für den Runnersworld – Plan 10 km unter 40 Minuten in 12 Wochen entschieden. Der kommt meinen Gewohnheiten entgegen und ist ideal in den Google Kalender zu integrieren, so das hier schon eine Planung erfolgen kann. Das schöne ist ausserdem, das das eigentliche Zielevent der Alsterlauf im September in Hamburg ist.
Unterstützend kommt hinzu, das ein Freund die Intervalle mit macht, da auch er ein Ziel verfolgt (die 10k in sub 37 wiederholen). 

Die 1. Woche lass ich wegfallen, da es dann mit dem NCC Spreelauf so schön als Zwischenziel passt.

Aktuelle Zeit: 47:00 min