Wer A sagt muss auch B sagen

Ja es ist geschafft. Große Vorsätze wie „regelmäßig laufen“, „auch mal was längeres laufen“ bla bla bla ……Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Der Tag hat nur 24 Stunden und die Pflichten, oder was man dafür hält, kosten viiiiiiiel Zeit und so blieb es beim Vorsatz. Naja nicht ganz, den alle 2 Wochen zu laufen ist ja auch irgendwie regelmäßig und läääänge ist relativ. Auch 10 km können lang sein. Die Zeit verstrich gnadenlos und damit auch die Möglichkeit Kilometer zu sammeln. Je näher der 8.April kam desto größer wurde die Panik und der Gedanke ans „Sausen lassen“ immer stärker. Als in der Krabbelgruppe extra reingekniet um vielleicht doch eine klitzekleine Verletzung mit zu nehmen. Aber nix da. Verschont und heile geblieben…Dann kommen noch „Vorahnungen“ von Freunden hinzu die, obwohl nicht abergläubisch, super ins Stimmungsbild passen. Und nun? „Augen zu und durch“. Mein Mitfahrt war organisiert und die Idee M. mitlaufen zu lassen kam super an. Dann war das mit dem Aufpassen ja auch geregelt. Sonntag 7:15 sollte es los gehen und um 7:45 Uhr sassen wir im Auto. In Berlin noch das eine oder andere Verkehrsschild uminterpretiert und schon waren wir nur noch 500 m vom Start entfernt. In der Startzone angekommen stellte sich dann endlich sowas Vorfreude ein. Aber die konnten Zweifel nicht besiegen, aber egal ich war hier als laufe ich auch. Durchkommen ist alles. Noch schnell ein paar Freunde und Bekannte begrüßt, auch L. der mich quasi dazu „motiviert“ hat war da und dann ging es auch schon in den Startblock. Oh Mann 2013 gab es glaube ich noch gar ein Block „F“ und der war diesmal unendlich lang. „Block „E“ und „D“ waren auch nicht viel kleiner nur mein Block „C“ war irgendwie überschaubar. Ich weiß zwar nicht was ich in dem Block mache, aber die Zeit von 2013 sagt halt Block „C“. Na dann. Max gesellte sich zu mir und wir warteten auf den Start. Der kam und da wußte ich „alles richtig egal wie es ausgeht“ Das Gefühl ist immer wieder unbeschreiblich emotional. Der beste Freund an der Seite was soll schief gehe. Also los und laufen,laufen, laufen………..Immer gerade aus bis zum Schloß Charlottenburg.IMG-20180408-WA0002

Das lief ja ganz gut, auf den ersten 6-8 Kilometern. Naja das war ja auch die Strecke, die ich in den letzten 6 Monaten relativ regelmäßig gelaufen war. Bis zum Kilometer 10 war auch noch alles gut. Bei Kilometer 9 kam Christian aus der Krabbelgruppe vorbei. Kurzes geplänkel…etwas surreal durch seine zu lauten Kopfhörer:

Er: „Nicht erschrecken, alles gut?“

Ich: „ja klar und bei dir“

Er: „Ne ist doch lustig“

Ich: “ Lass dich mal nicht aufhalten“

Er: “ Nee ich will dich nicht aus dem Konzept bringen“

Ah ja… 😉

Also auf zur Stelle wo es heißt „Umkehren wäre jetzt auch quatsch“.

Also die Hälfte ist geschafft. Kreislauf und Co. sind noch gut beieinander und die ersten Umfaller liegen am Rand und werden versorgt. Hoffentlich ist da alles gut geworden. Vom Ku Damm geht es mit ein zwei Knicks fast gerade aus zum Potsdamer Platz und dann wird es schei…e Man sieht das Ziel quasi schon und weißt, da kommt noch ein Knick um über die Wilhelmstraße zum Checkpoint Charly zu kommen. Da wollte ich eigentlich ein Päuschen machen…….. Aber wenn am Rand die Menschen in dreier Reihen stehen und zuschauen ist das auch keine Option. Bin ja schließlich zum Laufen da und nicht zum Wandertag. Auch wenn die Knochen müde sind, egal. Ja und dann ist der Alex schon wieder da und das Ziel und vorbei……… Dafür nun die ganze Aufregung. Und das „schlimmste“ ist, es hat sogar Spaß gemacht und Bock auf mehr.

Am Anfang wollte ich nur vor dem Besenwagen ankommen. Später dann alles unter 2:15 h ist mehr als ich verdient habe. Und nun 2:08h. Das ist mehr als erwartet und so, hat es sich mehr als gelohnt.

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Danke Max, ich weiß du hasst solche Massenveranstaltungen!!!

 

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Der Count – down läuft

So nun nur noch einmal schlafen und es gilt. Der erste Tag der Wahrheit in diesem Jahr und eigentlich der Höhepunkt – der Naturmarathon in Marienwerder.  Nach dem der Marathon in Dresden ja nur eingeschoben war und ohne rechte Vorbereitung „gelaufen“ werden musste, nun der erste mit Vorbereitung. Die war zwar aus bekannten (oder eben auch nicht bekannten) Gründen zwar auch nicht optimal, aber deutlich besser als die letzte Vorbereitung. Das Wichtigste ist wohl, das ich nach Zweifeln vor 3 Wochen im Laufe der letzten Wochen vor dem Wettkampf etwas Optimismus bekommen habe und so wenigsten gut gestimmt den Lauf in Angriff nehmen werde. Wenn alles gut klappt, dann werde ich das Ziel vom Coach schaffen (sub 3:45), wenn es mittelmäßig läuft mein Ziel (sub 4) und wenn es s…… läuft, dann ankommen…… Also Augen zu und durch…..Wie heißt es so schön, lächele du hast dafür bezahlt. In dem Sinne Morgen ab 10 Uhr Daumendrücken.

Rückblick – ein Jahr laufen

Ein Jahr ist vorbei! Nach ewig langer Zeit ohne Laufen ist es nun fast genau ein Jahr her, das ich wieder regelmäßig laufe. Genau seit dem 8.Juni 2012 laufe ich regelmäßig. Aus Bammel davor vielleicht nicht durch zuhalten, habe ich viel gelesen, was ich vorher – bei gescheiterten Versuchen- nicht getan hatte. Die Aufzeichnungen habe ich garnicht gemacht für die ersten Läufe. Meine alten Schuhe rausgeholt und ab geht er. Schön langsam und ruhig an das Laufen ran getastet. Immer mit dem Ehrgeiz konfrontiert „Schneller, Schneller, Schneller“ oder dem Schweinehund „machmal langsam, machmal gar nicht“. Es wurden dann auch nur 1-2 Läufe pro Woche, eher 1 als 2 aber im Mittel 2. Aber regelmäßig, jedenfalls fast.
Die Ausgangspunkte hatte ich ja hier schon beschrieben- zu fett, zu faul und Rad fahren ist auch doof. Eigentlich war ich der Meinung, das wer sich für 6 km aufs Rad setzt, diese auch Laufen könnte. Im Fitnessstudio waren alle nett und freundlich aber es war nicht komplett. Irgend etwas fehlte.
Also angefangen im obigen Rhythmus (unRhythmus). Und des entwickelte sich,wie hier im Blog zu lesen ist. Aus den anfänglichen 6:50 und 3,9 km sind in zwischen einige mehr und schneller geworden. Worauf war ich im letzten Kalenderjahr stolz:
auf die erreichten 600km im Jahr
auf die Anmeldung zum Vattenfalllauf in Berlin (Halbmarathon)
auf 2-3 mal Training am Anfang und 4-5mal Training ab September
auf die ersten 10k unter einer Stunde
auf die ersten durchgelaufenen 25k
auf die erste 4er Zeit über 5k

und das Jahr insgesamt?
Es waren einige Downs drin aber mehr Ups. Der Vattenfalllauf ist geschafft in einer, für mich, tollen Zeit. Spandau (10k) ist gelaufen und ich bin zufrieden den ersten Wettkampf nach 25 Jahren geschafft zu haben. Und was ist das Wichtigste gewesen! Ziele zu setzen und diese auch anzugehen. Gegebenenfalls auch mal korrigieren, aber nie ohne KONKRETES ZIELE!

Und nun Fazit:
Gewicht 72kg
Halbmarathon knapp über 1:42h
10k in 44:00
Regelmäßige und relativ strukturiertes Training und jede Menge neuer Ziele!

Und das in der besten Communitie von Google+
Auf gehts!

10 zu 40 – der Anfang

So nun geht es los. Nach dem Lauf ist vor dem Lauf und so ist es an der Zeit, das einmal neu fixierte Ziel in die Tat um zusetzten. Das Ziel ist 10 Kilometer in unter 40 Minuten. Bei einer Split – Zeit beim Halbmarathon von 47:51 ist das ein Plan der es in sich hat. Hierzu habe ich mich für den Runnersworld – Plan 10 km unter 40 Minuten in 12 Wochen entschieden. Der kommt meinen Gewohnheiten entgegen und ist ideal in den Google Kalender zu integrieren, so das hier schon eine Planung erfolgen kann. Das schöne ist ausserdem, das das eigentliche Zielevent der Alsterlauf im September in Hamburg ist.
Unterstützend kommt hinzu, das ein Freund die Intervalle mit macht, da auch er ein Ziel verfolgt (die 10k in sub 37 wiederholen). 

Die 1. Woche lass ich wegfallen, da es dann mit dem NCC Spreelauf so schön als Zwischenziel passt.

Aktuelle Zeit: 47:00 min

Es fängt an – laufen in Vivobarefoots

Heute war es soweit. Der Schnee war weg, die Rekom nach dem Vattenfall – Lauf verlief recht gut und nun gab es kein halten mehr. Also Klamotten an, Schuhe an und los. Das Motto war immer schön langsam und vorsichtig. Kurz nach dem Anfang meldete sich Wade rechts „eh Wat issen dat, wo hast du den mal bitte den Hacken, die Dämpfung und der Rest vom Schuh gelassen? Na wenn du so willst, dann aber schnell, dann hab ich’s hinter mir.“ Nach 3 Kilometern schloss sich die linke Wade auch noch an und meckerte in der gleichen Tonlage. Ansonsten erinnerte das Gefühl an das lange vergessene Laufgefühl mit Spikes. Der Lauf auf dem Mittelfuß stellte sich als normal heraus, aber die Unterstützung durch den Hacken und eine Dämpfung am Vorderfuß fehlte doch. Also bin ich ein Mittelfußläufer – gut zu wissen. Was weiterhin auffiel war, das man sehr kontrolliert laufen muss. Es schleichen sich, wenn man nicht aufpasst, „Schrittfehler“ ein, die einen aus dem Rhythmus bringt bzw. bringen kann. Die Strecke bis zur Wende ging noch, aber Der Rückweg war hart. Die Waden waren felsenfest und hinterher echt hin. Die Archillessehnen haben durchgehalten, das Fussgwölbe war stabil soweit ganz gut, aber die Waden. Es stellte sich im Nachhinein als gut heraus, das ich damit nicht vor einem Wettkampf angefangen habe.

Fazit
Die Schuh laufen sich wie Spikes.
Die Schuhe laufen sich schnell.
Sie haben eine festen Platz in meiner Trainingsgestaltung.
Sie kommen erstmal nur bis maximal 10 km in Frage oder wenn schnelle Läufe oder Intervalle anstehen.

Das heutige Training hatte eine Pace von 4:37

Letzter Sport vor dem Vattenfall

Na toll, da geht man kurz zur Krabbelgruppe* und was passiert einer der Sportfreunde hat nichts besseres zu tun, als mir mit seinem Knie in den linken Oberschenkel zu springen. Na toll, da ist man vorsichtig und versucht die Doofheit anderer auszugleichen aber es klappt halt nicht immer. Nun hab ich eine neue Herausforderung, bis Sonntag muss die schwere Prellung weg -Punkt um. Nach vielen guten Tipps ist nun Pferdesalbe, Wärme und Schmerzsalbe die Therapie der Wahl. Mal sehen, wenn alle Stränge reißen, dann laufe ich eben mit Bandage.

* Sportgruppe Basketball und Fussball

Letzte Woche vor dem HM und dann?

März

So nun ist auch der März geschafft. Nach dem Lauf der Sympathie war der Monat gekennzeichnet durch zunehmende Faulheit:-(. In der letzten Woche war die Aussicht auf Ostern das treibende Element. Ist ja ein langes Wochenende „dazwischen“ da kann was nachgeholt werden. Der Plan war Freitag laufen mit Max (18km), Sonnabend (15) und Sonntag nochmal 18km und dann ab Montag Superkompensation vor dem Vattenfall- Lauf. Wie gesagt das war der Plan.

Soll: 18 plus 15 plus 18 macht 51km
Ruhe ab Montag
Ist: 18km
Montag 18km und Dienstag 12km
Ruhe ab Mittwoch

Naja mal sehen ob es klappt. Normalerweise ist es so, das nach 2-3 Tagen Ruhe echt mehr Druck da ist. Und das Ziel? Mal sehen.

Wenn es unter 1:50h werden bin ich sehr zufrieden.
Wenn es unter 1:45h werden bin ich happy.
Wenn es unter 1:40h werden kauf ich mir neue Laufschuhe 😉

Die große Frage ist was kommt dann? Irgendwie wartet ein Loch auf mich. Einerseits will ich weiter Laufen, mal 30 Kilometer stehen noch im Zielbuch. Einen schnellen 10k hinlegen ist ein Ziel. Aber passt das zusammen? Tendenziell will ich wohl dieses Jahr schneller werden und erst nächstes Jahr weitere Strecken in Angriff nehmen.
So nun steht es hier. Dieses Jahr ist „Halbmarathon und 10k Jahr“. das Ziel ist 10k unter 40 Minuten – Punktum.