Die Woche danach

Vivobarefoot oder die Rache der Barfussschuhe. Die Schmerzen nach den ersten 8km in den Schuhen haben doch tatsächlich bis zum Donnerstag danach angehalten. Es sah so aus, als wollte es nie mehr aufhören. Trotzdem wurden die geplanten Läufe durchgezogen. Am Donnerstag besann ich mich auf einen Tipp. Triggerpoint.net und was ist das Fazit: Es wirkt. Aber es ist Quälerei. Die Punkte müssen gesucht und dann auch ordentlich gepresst und hart massiert werden. Das gute ist, man findet die Punkte, wenn man weiß wo man suchen muß, da diese etwas härter sind und leicht erhaben wirken. Sie sind aber sehr tief im Muskel. Die Schmerzen treiben einem die Tränen in die Augen. Aber am Freitag waren die Schmerzen fast weg. Das linke Bein ist komplett geheilt und das rechte war voll einsatzbereit. Nun konnten die Intervalle kommen.

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Es fängt an – laufen in Vivobarefoots

Heute war es soweit. Der Schnee war weg, die Rekom nach dem Vattenfall – Lauf verlief recht gut und nun gab es kein halten mehr. Also Klamotten an, Schuhe an und los. Das Motto war immer schön langsam und vorsichtig. Kurz nach dem Anfang meldete sich Wade rechts „eh Wat issen dat, wo hast du den mal bitte den Hacken, die Dämpfung und der Rest vom Schuh gelassen? Na wenn du so willst, dann aber schnell, dann hab ich’s hinter mir.“ Nach 3 Kilometern schloss sich die linke Wade auch noch an und meckerte in der gleichen Tonlage. Ansonsten erinnerte das Gefühl an das lange vergessene Laufgefühl mit Spikes. Der Lauf auf dem Mittelfuß stellte sich als normal heraus, aber die Unterstützung durch den Hacken und eine Dämpfung am Vorderfuß fehlte doch. Also bin ich ein Mittelfußläufer – gut zu wissen. Was weiterhin auffiel war, das man sehr kontrolliert laufen muss. Es schleichen sich, wenn man nicht aufpasst, „Schrittfehler“ ein, die einen aus dem Rhythmus bringt bzw. bringen kann. Die Strecke bis zur Wende ging noch, aber Der Rückweg war hart. Die Waden waren felsenfest und hinterher echt hin. Die Archillessehnen haben durchgehalten, das Fussgwölbe war stabil soweit ganz gut, aber die Waden. Es stellte sich im Nachhinein als gut heraus, das ich damit nicht vor einem Wettkampf angefangen habe.

Fazit
Die Schuh laufen sich wie Spikes.
Die Schuhe laufen sich schnell.
Sie haben eine festen Platz in meiner Trainingsgestaltung.
Sie kommen erstmal nur bis maximal 10 km in Frage oder wenn schnelle Läufe oder Intervalle anstehen.

Das heutige Training hatte eine Pace von 4:37